Auswahl von Spielmitteln

Der Begriff Spielmittel bezeichnet alle Gegenstände, die Menschen zu den verschiedenen Spielformen benutzen. Dazu zählen Spielmaterial, Spieldinge und Spielzeug (vgl. Renner, 2008, 187).

Spielmaterial

Materialien, die zum Spielen eingesetzt werden aber nicht zu diesem Zweck hergestellt wurden. Beispiel: Sand

Spieldinge

Alltagsgegenstände, mit denen Kinder spielen, die aber nicht zu diesem Zweck hergestellt wurden. Beispiel: Geschirr

Spielzeug

Mittel, die zum Zwecke des Spielens hergestellt wurden. Beispiel: Ball



Die Auswahl geeigneter Spielmittel sollte unter entwicklungspädagogischem Gesichtspunkt ein ausgewogenes Verhältnis aus Spielmaterial, Spieldingen und Spielzeugen enthalten. Diese sollte sich zudem an Spiel auslösenden Bedürfnissen orientieren (Ruhe-, Konzentrations-, Mitteilungs-, Kontakt-, Bewegungs- und Darstellungsbedürfnis) und die Spielformen sowie die Alters- und Entwicklungssituation berücksichtigen. Es soll Erfahrungen ermöglichen und die Fantasie der Kinder anregen sowie mit anderen Spielmitteln kombinierbar sein (vgl. Renner, 2008, 192).

Es gibt einige Zeichen, die die Qualität von Spielzeugen bestätigen. Das CE-, GS- und VDE-Zeichen prüfen die Sicherheit der Spielzeuge, Fair-Spielt garantiert, dass das Spielzeug unter korrekten Arbeitsbedingungen hergestellt wurde und Spiel-gut bestätigt die Prüfung nach pädagogischen Kriterien.

 


Im Verein "Spiel-Gut" prüfen und bewerten Fachleute aus Wissenschaft, Praxis und verschiedenen Fachgebieten wie zum Beispiel Psychologie, Pädagogik und Medizin Spielzeuge unter pädagogischen Gesichtspunkten.

 

"Gutes Spielzeug unterstützt die Entwicklung von Kindern in dem es ihre Fantasie anregt anstatt einzuengen, Erwartungen nicht enttäuscht, und gleichermaßen vielfältige wie fortwährende Spielmöglichkeiten bietet. Zudem ist gutes Spielzeug umweltverträglich, sicher und entspricht in seiner Haltbarkeit und Lebensdauer dem Spielzweck. " (Spiel-Gut)

 

 

Ein Spiel, das mit dem Spiel-gut-Zeichen ausgezeichnet wurde ist der Obstgarten von Haba. Dieses Würfelspiel fördert unter anderem  das Regelverständnis, die Motorik, Kooperation und den Gemeinschaftssinn. Das macht es zu einem pädagogisch wertvollen Spiel. 

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Über das Projekt

Im Bachelor-Studiengang Bildungswissenschaft der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg hatte ich im Rahmen der Vorlesung "Allgemeine Pädagogik" von Prof. Marotzki die Möglichkeit, dieses Internetprojekt anzufertigen. Die Fragestellung, wie wichtig Spielen für die Entwicklung und damit für zukünftige Erfolge des Kindes ist, ließ sich sehr gut mit meiner Tätigkeit im Start-Up-Unternehmen meinespielzeugkiste.de verbinden.

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